Trotz Corona-Krise: Start-ups finden keine Mitarbeiter

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Vor allem in Großstädten auf der ganzen Welt sprießen sie seit über 15 Jahren aus dem Boden: Die IT- und Internet Start-ups. Mit innovativen Geschäftsideen und hohem Wachstumspotenzial haben sich viele von ihnen mittlerweile zu Größen auf dem Arbeitsmarkt und bedeutenden Arbeitgebern entwickelt.

Eine Umfrage der Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergab, dass ein Start-up im Durchschnitt gut 20 Mitarbeiter beschäftigt. Befragt wurden 206 Start-ups in den Monaten Februar und März, 112 Start-ups im Mai und Juni.

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Weiterhin steigende Mitarbeiterzahl bei Start-ups erwartet

4 von 10 Start-ups, also 43 Prozent, haben aktuell weniger als zehn Mitarbeiter und rund jedes Vierte (23 Prozent) 20 oder mehr. Aus der Umfrage ergab sich außerdem, dass 57 Prozent der Unternehmen in Zukunft eine weiter steigende Mitarbeiterzahl erwarten. Und das auch in Krisenzeiten! Denn sogar nach dem zwischenzeitlichen Lockdown und dem damit einhergehenden Wirtschaftseinbruch gehen nur 6 Prozent davon aus, dass ihre Mitarbeiterzahl im Laufe des Jahres zurückgehen wird. Während zu Jahresbeginn fast zwei Drittel (63 Prozent) angaben, dass sie offene Stellen zu besetzen haben, so ist die Zahl in der Krise mit 49 Prozent kaum gesunken. Rund die Hälfte der Start-ups sind also auch in Krisenzeiten auf Wachstumskurs. Allerdings können zwei Drittel (68 Prozent) ihre offenen Stellen nur schwer bis gar nicht besetzen, da sie keine geeigneten Bewerber finden.

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Großunternehmen immer noch beliebter bei Arbeitnehmern

Dass es in der heutigen Zeit schwierig ist, eine ausreichende Anzahl an guten Bewerbern zu generieren, wissen wir aus eigener Erfahrung. Für Start-ups kommt außerdem das Problem hinzu, dass sich viele geeignete Kandidaten immer noch eher für ein Großunternehmen oder einen etablierten Mittelständler entscheiden. 41 Prozent der Start-ups berichten, dass Kandidaten sich häufig für die (aus Bewerbersicht) sicherere Variante entscheiden. In vielen Fällen sei das Fixgehalt in größeren Unternehmen höher als in kleineren, die noch mitten im Aufbau stecken. Dabei bieten vor allem junge Unternehmen viele weitere Benefits, wie zum Beispiel das flexible Arbeiten. Laut einer Umfrage der Plattform kununu, können solche Anreize sogar wichtiger sein als das bloße Gehalt. Wir sind gespannt, ob sich in den kommenden Jahren mehr Arbeitnehmer in junge Unternehmen wagen – denn auch Google hat mal klein angefangen.

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