Azubi-Recruiting Studie 2019: Tipps aus 6 Jahren Forschung

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Liebe Ausbildungsverantwortliche (und liebe Azubis, falls Ihr Euch hierher verirrt haben solltet), heute haben wir einen Aufruf für Euch: Die doppelperspektivische Azubi-Recruiting Studie 2019 aus dem Hause u-form Testsysteme geht in die heiße Phase – hier kann noch von allen Lesern, die einer Arbeit mit Ausbildungsverantwortung nachgehen, mitgemacht werden. Kleiner Anreiz: nach abgeschlossener Teilnahme winkt das knackige Whitepaper 20 Erkenntnisse aus der Studie „Azubi-Recruiting Trends“, in dem die „besten Tipps für erfolgreiches Azubi-Recruiting aus 6 Jahren Forschung“ auf Euch warten!

Was bei den Azubi-Recruiting Trends Studien 2017 und 2018 bisher so rumgekommen ist, könnt Ihr bei uns im Blog nachlesen – und hier im Folgenden schon in einige Tipps aus dem Whitepaper reinschnuppern.

Zur Erinnerung: Was sich die Azubis wünschen, was die Azubis sagen:

Bevor es mit den Tipps losgeht, nur ein paar kleine Schmankerl aus den letzten Umfragen.

Bekannt ist: Azubis sind keine einfache Zielgruppe. Je nach Bereich kann sich das Recruiting von Auszubildenden zu einer enormen Herausforderung mausern – zum Beispiel im Handwerk. Doch auch andere Faktoren, wie die zunehmende Akademisierung und der demografische Wandel, spielen eine Rolle.

Und was ist mit den Jugendlichen, für die eine Ausbildung als Zukunftsperspektive in Frage kommt? Die sind auch nicht von gestern, das dürfte klar sein. Einfacher macht das das Recruiting aber nicht.

– Digital ja, aber zwanghaft hip? Lieber nicht! Bei den Recruiting Trends Studien 2017 & 2018 kam unter anderem heraus, dass Azubis sich Ausbildungsbetriebe wünschen, die nicht im letzten Jahrhundert feststecken. Das heißt auf der einen Seite: E-Learning-Angebote werden geschätzt und Berichtshefte würden ca. 40% der Befragten am liebsten komplett digital führen. Auf der anderen Seite aber wünschen sich die Azubi-Teilnehmer etwas Zurückhaltung im Bereich Social Media: Wer in ihre Hoheitsgebiete, sprich Snapchat oder WhatsApp eindringt, muss mit Abstrafung rechnen. Das finden die Teilnehmer nämlich vor allem eins: nicht authentisch.

– Hoch im Kurs stehen auch Praxisangebote: Auch Azubis wissen, dass der erste Eindruck trügen kann. Viele haben sich deshalb Formen von Probearbeit gewünscht: „Es wäre schön, wenn es nicht nur ein Bewerbungsgespräch gibt (wo man sowieso schon sehr aufgeregt ist), sondern vermehrt auch das Angebot (nach Möglichkeit) 1-2 Tage Probe zu arbeiten, um das Umfeld besser kennen zu lernen“, heißt es da zum Beispiel im O-Ton.

Schulnoten sind nicht alles. Azubi-Teilnehmer (und auch die Macher der Studie) glauben, dass der Charakter und die persönlichen Stärken bei der Wahl der Ausbildungsstelle viel wichtiger sind. Azubi-Teilnehmer-O-Ton dazu: „Nur auf die Noten zu achten bringt kein ausreichend großes Informationsspektrum“.

Was wir aus 6 Jahren Forschung gelernt haben: Auszüge aus dem Whitepaper 20 Erkenntnisse aus der Studie „Azubi-Recruiting Trends“

Die bisherigen Studien haben vor allem gezeigt, dass es für beide Seiten (Azubi-Teilnehmer und Ausbildungsverantwortliche) nicht immer ganz einfach ist, zu einander zu finden. So zeigen die Ausbildungsverantwortlichen nur wenig Verständnis für die Eigenheiten „dieser jungen Leute heutzutage“, während vielen Azubi-Kandidaten schon das große Gähnen (und Grausen) kommt, wenn sie Wörter wie „Anschreiben“ oder „Bewerbungsprozess“ nur hören.

Was also können Unternehmen, die auf der Suche nach Auszubildenden sind, tun?

Lieber Eltern einbinden, als Influencer!

Gut, es mag sicher auch Jugendliche geben, die wirklich alles tun (und kaufen), was der favorisierte Youtube-Star aktuell so vor der Linse empfiehlt. Wenn es um die Wahl der Ausbildungsstelle geht, bleiben die eigenen Eltern aber die wichtigsten Bezugspersonen. Das ist mittlerweile auch bei den Unternehmen angekommen, zumindest teilweise:

Azubi_Recruiting_Studie_2019_Eltern_als_Influencer

Quelle: u-form Testsysteme – 20 Erkenntnisse auf der Studie „Azubi-Recruiting Trends“

Zeit für einen Abschied: Anforderungsprofile adieu!

Achtung, hohe Abschreckungsgefahr: Auf ellenlange und vor allem nicht treffende Anforderungsprofile sollten Unternehmen besser verzichten. Doch leider fehlt es den Betrieben in diesem Bereich häufig an Umsicht, denn die Azubi-Teilnehmer nehmen die Anforderungsprofile ernster, als die Unternehmen selbst. Da kann es dann ganz fix passieren, dass sich eigentlich passende Kandidaten gar nicht erst bewerben.

Azubi_Recruiting_Studie_2019_Anforderungsprofil

Quelle: u-form Testsysteme – 20 Erkenntnisse auf der Studie „Azubi-Recruiting Trends“

Die eigene Einstellung überprüfen!

Wir verzichten an dieser Stelle mal auf bekannte Zitate von antiken griechischen Philosophen, die schon vor über 2000 Jahren wussten, dass es mit der Jugend steil bergab geht, was etwa die Manieren, die Disziplin oder die Erhaltung der Kultur betrifft. Wenn das mal keine eindrucksvolle Konstante ist! Denn auch heute sind viele Ältere prinzipiell der Meinung, die neueste Generation wäre noch ein bisschen fauler, uneigenständiger, eitler (…) als seinerzeit die eigene. Das spiegelt sich auch in den bisherigen Azubi-Recruiting Studien:

Azubi_Recruiting_Studie_2019_Einstellung_gegenüber_Azubis

Quelle: u-form Testsysteme – 20 Erkenntnisse auf der Studie „Azubi-Recruiting Trends“

 

Jetzt an der Azubi-Recruiting Trends 2019 Studie teilnehmen!

Wer selbst mit Azubis zu tun hat und immer auf der Suche nach brandneuen Einsichten zum Thema ist, kann hier an der diesjährigen Azubi-Recruiting Studie 2019 teilnehmen. Nach dem Abschließen der Umfrage winkt außerdem der Download des Whitepapers mit 17 weiteren Tipps, aus dem auch die drei Erkenntnisse in unserem Artikel stammen. Viel Spaß!

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