Blog-Artikel von in der Rubrik Karriere-Webseiten 6 Kommentare

Mobile Ranking Factors: Google macht Ernst

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Das Ende naht!

Im letzten Jahr hat Jan Euch mit seinem Artikel Killt Google nicht-mobiloptimierte Karriereseiten schon darauf hingewiesen, dass Google mit der Mobiloptimierung von Webseiten als Ranking-Faktor experimentiert.

Und nun ist es so weit! Ab dem 21.04.2015 ist die mobile Optimierung von Webseiten offiziell ein wichtiger Google Ranking Factor. Das bedeutet konkret, dass ab diesem Zeitpunkt nicht-mobiloptimierte Webseiten bei der mobilen Suche mit  Smartphones, Tablets und Co., nicht mehr in den vorderen Reihen der Suchergebnisse auftreten werden. Gleichzeitig wird das Ranking von mobil-optimierten (responsive) Webseiten erhöht.

Bedenken wir, dass ca. 50% der Jobsuchenden Ihre Suche nach Stellenanzeigen über Google starten wird klar, dass nicht-mobiloptimierte Job- und Arbeitgeberseiten ab dem 21.04.2015 für das Recruiting ein noch größeres Problem darstellen werden, als bereits bisher.

Unsere Mobile Recruiting Studien und unsere Karriereseiten-Pulschecks haben gezeigt, dass die meisten Unternehmen nach wie vor keine mobiloptimierte Webseite besitzen. Die Gründe dafür sind vielseitig. Oft sind es die anfallenden Kosten einer Mobiloptimierung, die Unternehmen davon abhalten, Ihre Webseite überarbeiten, bzw. neu erstellen zu lassen. Viele Unternehmen sind auch davon überzeugt, dass Stellensuchende überwiegend, oder sogar ausschließlich, über einen Desktop PC und nicht über ein mobiles Endgerät nach Stellenanzeigen suchen.

Verändern wir unseren Standpunkt und betrachten die mobile vs. Desktop Welt mit den Augen eines potenziellen Bewerbers sollte uns jedoch klar werden, dass sich das Suchverhalten der Web-Nutzer längst verändert hat.

Laut einer am 17.02.2015 veröffentlichten Wirtschaftsrechnung des Statistischen Bundesamtes, waren im Jahr 2014 63 Millionen Menschen in Deutschland stolze Besitzer eines Handys (Tendenz steigend).

Insgesamt gab es im Jahr 2014 in 68% aller privaten Haushalte mobile Computer (Netbook, Tablet-PC, Notebook). Dem stehen nur 54% stationäre Desktop PCs gegenüber.

Der Vergleich mit den Zahlen des Jahres 2009 zeigt auf, wohin der Trend weiterhin geht: Im Jahr 2009 standen 40% mobile Endgeräte, 63% stationären Desktop PCs gegenüber.

Inzwischen besitzen 94% der privaten Haushalte mind. 1 Smartphone.

Ich hoffe, dass Euch anhand dieser Zahlen bewusst wird, dass Euch eine nicht-mobile Webseite in Bezug auf das Recruiting jeden Tag mehr Geld kostet und verhindert, dass Bewerber auf Euch aufmerksam werden.

Wenn Eure Webseite nach wie vor nicht mobiloptimiert ist, wäre also nun der Zeitpunkt, an dem die Panik einsetzen sollte :-)

Panic small Mobile Ranking Factors: Google macht Ernst

Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob Eure Webseite mobiloptimiert ist, dann könnt Ihr das mit dem Google Tool „Mobile Friendly Test“ über diesen Link austesten: https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/

Bitte kontaktiert uns gerne, wenn Ihr in Bezug auf die Mobiloptimierung Eurer Webseite fragen habt oder wenn Ihr möchtet, dass wir den Karrierebereich Eurer Webseite einem kostenlosen Pulscheck unterziehen.

Jetzt heißt es loslegen mit der Planung und Umsetzung einer mobiloptimierten Webseite! Was sagt Ihr?

 

Pic: (CC BY 2.0) by JD Hancock
Pic: (CC BY 2.0) by Kenny Louie
veröffentlicht am 5. März 2015

Wie steht’s eigentlich um Eure Karriere-Webseite? Lass sie unverbindlich von uns durchchecken und erfahre, was wir für Euch tun können. 





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Simone Gernhardt

ist Senior Beraterin für Personalmarketing bei der Wollmilchsau GmbH.

Wir sind eine Agentur für digitales Employer Branding und HR-Marketing.
Wir entwickeln Personalmarketing-Software, -Auftritte und -Kampagnen.

 
  • Daumenfreundliche Websites werden von Google belohnt?

    Klasse. Das wurde auch Zeit.

    Beste Grüsse vom Chefpiloten
    http://www.red-baron.de

  • Regiopol

    Ich habe gerade meine Website dem “Mobile Friendly Test” unterzogen und bekam das Ergebniss: Nicht für Mobilgeräte optimiert. Begründung: “Text zu klein und von daher schwer lesbar”. Was mich ehrlich gesagt sehr überrascht, denn meine Website kann ich selbst sehr gut mit z.B. einem Tablet bedienen. Was soll daran nicht optimiert sein? Ich kann ja die Darstellung/Schrift und Fotos mit jedem Gerät vergrößern wenn mir die Schrift zu klein ist. Vielleicht sollte man eher den Standpunkt mal ändern und davon ausgehen, das Smartphones generell viel zu klein sind und deshalb nicht “optimiert” für die Darstellung von Webseiten. Ich habe eher den Eindruck, jeder soll jetzt auf den “Mobilezug” aufspringen, ob es Sinn macht oder auch nicht, Meine Website wird im übrigen von viel mehr PC`s od. Notebooks besucht als mit Mobilgeräten, denn wie gesagt, Smartphones sind eben viel zu klein für eine übersichtliche Darstellung.

  • Uwe Häfner

    Das finde ich ebenfalls super.

    Ich bin immer bemüht meine Webseite Nutzerfreundlich und ansprechend zu gestalten.

    Da gehört in der heutigen Zeit natürlich ein Responsives Design dazu.

    Wer das nicht versteht, geht nicht mit der Zeit!

    Ab April werden also die Ranking-Karten neu gemischt. Bin echt gespannt
    wie meine Seite, im Gegensatz zur Konkurenz mit nicht optimieren Seiten
    entwickeln wird.

    http://www.ferienwohnung-mitten-im-spreewald.de

    • snowlion

      Na ja, ich habe ein Respnsives Design und Google sagt: Links liegen zu eng beieinander und Inhalt breiter als der Bildschirm :-( ….. Jetzt muss ich wieder googeln, was zu “breit” ist und was damit gemeint ist, dass die Links zu dich beieinander liegen ….. Also: nur ein Responsives Design tuts auch nicht …..

      • Tristan

        Das habe ich auch!! Und ich habe keine Idee mit welchem DIV oder Link Google bei mir ein Problem hat! Ein paar Details wären echt nett von Google!

  • Bernd

    Der Schritt von Google, mobiloptimierte Webseiten höher zu ranken, scheint eigentlich nur konsequent. Sicherlich werden viele Unternehmen bezüglich ihrer Webseite Anpassungsbedarf haben. Und damit Kosten. Der Schritt ist aber unausweichlich. Insbesondere, wenn man sich vor Augen führt, dass die Generation Y vornehmlich mit Tablet, Smartphone und Co im Web surft.
    Beste Grüße, Bernd Litzenberger
    http://www.kompetenz-persoenlich-gestalten.de/

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